Suchen in
Chemie-in-Lebensmitteln.de:
Suchen in
Umweltlexikon-online.de:
Ähnliche Seiten bei
Chemie-in-Lebensmitteln.de:
Folgen Sie uns
Inserate:
Ähnliche Seiten bei
KATALYSE-Journal:
Ähnliche Seiten bei
Umweltlexikon-online.de:

Grundwissen Schadstoffe


Ferkel

»Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.« Paracelsus, 1538

Die Giftwirkung bestimmter natürlicher Substanzen war meist früher bekannt als ihre Eignung zur Heilanwendung. Paracelsus stellte fest, dass die Dosis, das heißt die tatsächlich aufgenommene Substanzmenge, für eine Giftwirkung verantwortlich ist. Erst von 1880 an wurden die Heilwirkungen einzelner Pflanzendrogen und verschiedener Wirkstoffe systematisch untersucht.

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich neben der Arzneimitteltoxikologie die Toxikologie als eigenständige Forschungsdisziplin entwickelt, die nun auch Gebiete wie Nahrungsmitteltoxikologie und Umwelt - oder Ökotoxikologie umfasst.
Bis heute sind mehr als sechs Millionen verschiedene chemische Substanzen hergestellt worden, und jährlich kommen rund 300.000 neue, in der Natur in dieser Form nicht vorkommende Stoffe hinzu.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt der Mensch täglich mit etwa 60.000 dieser Stoffe in Berührung. 5.000 bis 7.000 dieser »vom Menschen gemachten« Substanzen finden sich in der Nahrung. Nur die wenigsten sind bisher bezüglich ihrer Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit untersucht worden.

Die toxikologische Bewertung einer Einzelsubstanz nimmt mindestens einen Zeitraum von zwei Jahren in Anspruch. Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Substanzen werden nur in Ausnahmefällen untersucht. Mit Hilfe toxikologischer Methoden wird heute versucht, die gesundheitlichen Risiken von Zusatzstoffen, Rückständen oder Verunreinigungen in Nahrungsmitteln abzuschätzen. Die Auswertung solcher toxikologischer Prüfungen kann zur Festsetzung von Grenzwerten für einzelne Substanzen oder zu Anwendungsbeschränkungen, gelegentlich auch zu Verboten führen.


Krebserregende, erbgutverändernde und embryotoxische Wirkungszusammenhänge


(Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.)


Aufrufe
Stand: 17. Jänner 2011
Erstellt: 28. Mai 2010